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Cruise soll nun stattdessen einen Teil der „Valkyrie“-Produktion im Columbia-Haus in Tempelhof drehen. Der Bima-Sprecher: „Dafür haben wir eine Genehmigung erteilt.“ Interessant: Bis 1938 stand auf dem benachbarten Flughafen Tempelhof das KZ Columbia-Haus, dass die Nazis als Verhör-und Folterstätte nutzten. Heute steht an dieser Stelle ein Denkmal. Im Columbia-Haus am Columbiadamm sind heute Behörden untergebracht – deren Kantine soll der Cruise-Filmset sein.


In zwei Wochen beginnen die „Valkyrie“-Dreharbeiten trotz aller Querelen planmäßig. Tom Cruise, wird wie bei seinem vergangenen Besuch im Luxus-Hotel „The Regent“ am Gendarmenmarkt wohnen. Damit er dabei ungestört bleibt, hat der Star gleich zwei komplette Etagen für sich und seine Crew gemietet.


Wenigstens im finanziellen Bereich hat das Cruise-Gezerre nun ein Ende. Der Deutsche Filmförderfond (DFFF) wird die „Valkyrie“-Produktion mit fünf Millionen Euro Fördergeldern unterstützen.